Sozialbestattung

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Das Bezirksamt als Kostenträger einer Bestattung

Eine Sozialbestattung ist dann gegeben, wenn ein Sozialamt eine Kostenübernahme ausstellt und damit dokumentiert, dass es bereit ist die Kosten im Zusammenhang mit der Bestattung eines Verstorbenen zu übernehmen. Es werden die Kosten für eine Erd- wie auch für eine Feuerbestattung übernommen in der einfachsten Form, die Angehörigen sind allein berechtigt zwischen Erd- oder Feuerbestattung zu entscheiden.

Ab dem 01. Januar 2007 wird dem Angehörigen wird eine Pauschale gewährt.

Pauschalbetrag € 750,00

Folgende Leistungen des Bestatters sind mit der Pauschale abgedeckt:

Sarg, Ausstattung, Einbetten, Überführungswagen, Bahrenüberführung, zweite Überführung (im Fall, dass das mit der Abholung der Leiche beauftragte Unternehmen nicht das gleiche ist, das auf Wunsch des Angehörigen die Bestattung durchführt), Träger, Desinfektion, Schutzhülle, Aufbewahrung, Redner, Organist und Ausschmückung.

Der Angehörige übernimmt in eigener Verantwortung die Durchführung und Abrechnung der Bestattung. Dem Angehörigen ist anheim gestellt, teuere oder andere Leistungen aus dem Schonvermögen selbst zu finanzieren. Diese Entscheidung wird den Überlegungen gerecht, die bei der Konzeption des SGB XII für die Eigenverantwortung des Angehörigen bzw. Leistungsberechtigten bei der Verwendung der vom Träger der Sozialhilfe gewährten Mittel angestellt worden sind.

Zusätzlich werden die Gebühren übernommen

Zu den erforderlichen Kosten einer Bestattung gehören darüber hinaus, die zu entrichtenden Gebühren für die Ausstellung des Leichenschauscheines, Friedhofsgebühren für eine Reihenstelle, Krematoriumsgebühren und eventuelle Lagerungsgebühren in der Gerichtsmedizin.

 

Das Bezirksamt als Auftraggeber einer Bestattung bzw. die ordnungsbehördliche Bestattung

Sollte ein Verstorbener keine Angehörigen haben oder diese sich nicht um die Bestattung kümmern, so ist das Bezirksamt verpflichtet nach Bestattungsgesetz § 16 Abs. 3 die Bestattung in Auftrag zu geben. Als Neuerung ab dem 01.01.2008 hat jeder Bezirk einen Bestatter, welche eine öffentliche Ausschreibung gewonnen hat und alle ordnungsbehördlichen Bestattungen durchführt, wo vorher noch kein anderer Bestatter mit betraut war (Abholung vom Sterbeort). Aber auch diese Aussage kann in den einzelnen Bezirken unterschiedlich gehandhabt werden. 

Die Ausschreibung haben die Bestatter gewonnen, welche das niedrigste Gebot abgegeben haben.

Für bestattungspflichtige Angehörige, welche sich nicht um die Bestattung kümmern wollen, hält das Bestattungsgesetz eine Überraschung bereit. Diese Ordnungswidrigkeit wird mit einer Strafe von bis zu € 10.000 geahndet plus die Kosten für die Bestattung des Verstorbenen.

            

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